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Vom "gewaltigen Einsparpotenzial" bei mittleren Fuhrparks will Delta proveris AG/Limabch-Oberfrohna (D) profitieren: Das auf die Herstellung von Softwarelösungen zur Flottenverwaltung spezialisierte Unternehmen wird im Frühjahr 2005 in Österreich aktiv werden. Im Jahr des Markteintritts will Vorstand Dr. Ing. Uwe Landmann einen Umsatz von 200.000 bis 250.000 € erwirtschaften. "Auf mittlere Sicht realistisch" erscheine ein Geschäftsvolumen von rund 500.000 € pro Jahr, in Deutschland konnten zuletzt mit 60 Mitarbeitern über 3 Mio € erwirtschaftet werden.
Als "Türöffner" am österreichischen Markt will Landmann das Programm "Fleetmaster" nützen. Mit diesem sollen vor allem Fuhrparkbetreiber, die einer Auslagerung des Flottenmanagements ablehnend gegenüberstehen, angesprochen werden. Wirtschaftlich sinnvoll sei die Verwendung der Software ab einem Bestand von rund 100 Fahrzeugen, die nötigen Investitionen im "fünfstelligen €-Bereich" könnten "auf jeden Fall in zwei Jahren amortisiert werden". Landmann erwartet für Fleetmaster ein Marktpotenzial "im mittleren zweistelligen Bereich", 2005 werden bis zu zehn Installationen angestrebt. In der Folge soll mit "Leasman" auch das seit 1997 erhältliche Kernprodukt des Unternehmens angeboten werden. Das auf Leasinggesellschaften mit einem Bestand von zumindest 3.500 Fahrzeugen abgestimmte Produkt wird im zuge einer Kooperation mit der deutschen Muttergesellschaft bereits von MasterLease Austria GmbH/Wien genützt, darüber hinaus rechnet Landmann mit drei bis vier weiteren potenziellen Kunden.
Im Rahmen des Österreich-Engagements will Delta proveris mit einem "IT-Dienstleister mit betriebswirtschaftlicher Erfahrung" kooperieren, nicht sinnvoll erscheine dagegen derzeit die Gründung einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Der offizielle Markteintritt soll im Zuge einer Präsentationsveranstaltung Ende Februar 2005 erfolgen.