Business Logic Server
- Verfügbarkeit der Leasman-Mittelschicht
- Erhöhte Integrationsfähigkeit
- Business Logic Server als Kern der Geschäftslogik
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Der Business Logic Server als Meilenstein in der technologischen Entwicklung von Leasman
BLS - Die neue Mittelschicht
Leasman-Anwender erhalten mit dem Business Logic Server (BLS) das zentrale Element der Geschäftslogikschicht, die im vereinfachten Architekturmodell der Mittelschicht entspricht (siehe Abb. 1). Dessen Einführung bringt zahlreiche Vorteile für Anwender und Entwickler mit sich. Verbessert werden beim Anwender dadurch die Integrationsmöglichkeiten. Die Anbindung individueller Kunden-, Händler-, Rating-, Buchhaltungs- oder sonstiger Drittsysteme an Leasman wird maßgeblich erleichtert. Durch strukturelle Kapselungen innerhalb der Programmabläufe, die eine Aneinanderreihung vieler einzelner Geschäftsprozessteilschritte bedeuten, steigt der Grad der Wiederverwendbarkeit der Geschäftslogik für andere Systeme. So können bspw. angeschlossene Konfigurations-, Kalkulations- oder Reportinglösungen die in Leasman hinterlegten Berechnungsvorschriften nutzen. Auch die Weiterentwicklung einzelner Programmteile wird vereinfacht, ebenso die Qualitätssicherung. Von allen neu gewonnenen Freiheitsgraden profitiert letztlich der Kunde, der ein Objekt least oder seine Flotte verwalten lässt, da die neuen technologischen Möglichkeiten ihn und seine Bedürfnisse flexibler, schneller und weitsichtiger bedienen lassen.
Komponentenbildung
Der Business Logic Server vereint alle Komponenten, die ihrerseits wiederum die einzelnen Geschäftsprozessschritte oder Teile davon, sogenannte Geschäftsobjekte, für Leasman in einer Mittelschicht bereitstellen. Komponenten bzw. Funktionen entsprechen gekapselten Geschäftsprozessen. Im Rahmen der Konzeption des Business Logic Servers wurden zunächst alle Komponenten und damit alle relevanten Geschäftsprozesse im Fahrzeug- und Flottenleasing identifiziert, abgegrenzt und beschrieben. Anschließend konnten auf dieser Basis sämtliche Komponenten mittels moderner, zukunftsfähiger Programmiertechnologie umgesetzt und schrittweise ins Gesamtsystem übertragen werden. Offene Standardschnittstellen garantieren dabei jederzeit die flexible Verbindung der Komponenten untereinander sowie die einfache Anbindung an Drittsysteme (siehe Abb. 2). Die Komponentenbildung erfolgt anhand der Anwendungsfälle in Leasman. Dabei wird auf Ausgewogenheit hinsichtlich des Umfangs der einzelnen Komponenten geachtet und deren Abhängigkeiten untereinander berücksichtigt. Eine Bottom-Up-Reihenfolge definiert in ihrer untersten Ebene jene Komponenten, die von (nahezu) allen anderen Komponenten ebenfalls benutzt werden. Weiter aufsteigend platzierte Komponenten sind dann entsprechend unabhängiger.
BLS-Anbindung
Die Anbindung des BLS erfolgt über eine HTTP/SOAP-basierte Webservice-XML-Schnittstelle. Lauffähig ist der BLS in jedem Java Enterprise Edition-konformen Application Server (z.B. JBoss Application Server, IBM WebSphere, BEA WebLogic) und auf allen Java 1.5-kompatiblen Hardware-Plattformen. Performance-Tests in realistischen Testszenarien mit anderen Geschäftsfällen und unter Multi-User-Einwirkung haben tadellose Ergebnisse erzielt.
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